Berlin – Es ist eine auf den ersten Blick unscheinbare Begegnung bei GZSZ. Jonas kommt nicht an einen Zettel heran, doch Rettung naht: Ein anderer Rollstuhlfahrer ist vorbereitet. Er hat einen Greifer dabei. Es ist die erste Szene von Béla Kampschulte (27) und wird nicht die letzte sein. Der Neu-Berliner übernimmt die Gastrolle von Mats Keller.

“Mats ist im Kern ein charmanter und charismatischer Mensch, der allerdings auch sehr stur sein kann und davon überzeugt ist, alles alleine bewältigen zu müssen”, beschreibt der Schauspieler seine neue Rolle.
Erstmals taucht der GZSZ-Neuling am 1. April (ab 19.40 Uhr bei RTL oder eine Woche zuvor im Stream bei RTL+) im Kolle-Kiez auf. Was Jonas beim Retter in der Not allerdings noch nicht ahnt: Obwohl auch Mats im Rollstuhl sitzt, führt er ein gänzlich anderes Leben. Mats ist obdachlos.
“Trotz schwerer Schicksalsschläge kämpft sich Mats durchs Leben und versucht, seinen Sinn in der Welt zu finden und die Schwermut zu überwinden”, so Kampschulte.
Erst als Jonas ihn in der U-Bahn erneut trifft, begreift der DJ, dass Mats auf der Straße lebt, da Mats gerade die Obdachlosenzeitung verkauft. Jonas aber reagiert nicht wie erhofft. Er ist mit der Situation komplett überfordert, während Mats es als Ablehnung interpretiert. Als Jonas ihm helfen will, blockt er ab. Ein Muster, das sich wiederholt.
GZSZ will gesellschaftliche Realität widerspiegeln

“Er ist im Herzen ein treuer und großzügiger Mensch”, so Kampschulte, zugleich aber auch jemand, “der davon überzeugt ist, alles alleine bewältigen zu müssen. Er lehnt etwaige Hilfe von außen ab und versucht die Menschen nicht an sich ranzulassen.”
Nach Lillys Bulimie-Rückfall rückt GZSZ mit der rührenden Geschichte von Mats das nächste wichtige Thema in den Vordergrund: den Alltag von Menschen mit Behinderung, die zusätzlich auch noch von Obdachlosigkeit betroffen sind.
“Uns ist es immer wieder wichtig, auch Geschichten zu erzählen, die gesellschaftliche Realität widerspiegeln. Mit Mats greifen wir bewusst Themen wie Inklusion und Sichtbarkeit sowie den Umgang mit Obdachlosigkeit auf – und wollen diese einfühlsam in einer deutschen Serie zeigen”, so GZSZ-Produzentin Katja Bäuerle.









