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DSDS-Gewinner Menowin floppt mit Sieger-Song

Glücklich über seinen DSDS-Sieg und glücklich mit Freundin Ronja. Am Freitag besuchte Menowin Fröhlich (38) mit ihr „Let’s Dance“

Köln (NRW) – Wird aus dem einstigen Skandalsänger jetzt ein Superstar? Auf den Sensations-Sieg bei „Deutschland sucht den Superstar“ folgt für Menowin Fröhlich (38) zunächst ein Rückschlag: Mit dem Gewinner-Song „Mercy On Me“ schafft er es nicht in die Top 100 der Single-Charts. Für ihn soll der Gewinn im dritten Anlauf trotzdem ein Neustart sein: Mit BILD spricht Menowin über seine musikalische Zukunft, den Kampf gegen sich selbst und die 100.000 Euro Prämie.

„Für mich war das eine zweite Chance von Gott“, sagt Menowin über seinen Sieg. Am Morgen nach dem großen DSDS-Finale habe er das alles nicht begreifen können: „Ich habe erst mal gebetet.“ Früher hätte er direkt Party gemacht, weiß er. „Ich habe Fehler gemacht. Große Fehler sogar. Aber ich verstecke sie nicht.“

Menowin Fröhlich will seine Energie jetzt in neue Musik stecken. Für die Zukunft kann er sich auch vorstellen, ein Buch über sein Leben zu schreiben oder als acht- und bald neunfacher Familienvater eine Familien-Dokusoap zu drehen

Menowin Fröhlich will seine Energie jetzt in neue Musik stecken. Für die Zukunft kann sich der acht- und bald neunfache Vater auch ein Buch oder eine Familien-Dokusoap vorstellen

Foto: Getty Images

„Ich will innerlich stabil bleiben“

Vorbei sind die Zeiten, als Menowin mit Körperverletzung und Betrug von sich reden machte. Oder in denen er im Drogenrausch endete. Doch was, wenn der große Erfolg wirklich ausbleibt? Menowin zu BILD: „Früher hätte mich das zerstört. Heute nicht mehr. Natürlich wünsche ich mir Erfolg. Aber mein Wert darf nicht mehr davon abhängen, ob Menschen klatschen oder nicht. Der Hype kann kommen und gehen, aber ich will innerlich stabil bleiben.“

Pop-Titan Dieter Bohlen (72) umarmte Menowin nach dessen Sieg

Pop-Titan Dieter Bohlen (72) umarmte Menowin nach dessen Sieg, seine Musik wird er aber nicht produzieren. Er wünscht ihm ein Team, „das ihm Halt gibt“

Foto: Schneider-Press/Raphael Stötzel

Schon vor Menowins Sieg hatte Chef-Juror Dieter Bohlen (72) bei BILD erklärt: „Wir werden keinen Superstar finden.“ Das Wort sei „ein bisschen zu hoch. Wenn es ein Star wird, wären wir schon happy.“ Nach dem Finale erlebte der Sieger einen Shitstorm in sozialen Medien. „Ich verstehe, dass nicht jeder an Veränderung glaubt“, sagt Menowin. „Worte allein reichen auch nicht. Deshalb will ich nicht groß reden, sondern anders leben.“

Der alte Menowin: 2005 musste er die Castingshow wegen einer zweijährigen Haftstrafe vorzeitig abbrechen, 2010 wurde er Zweiter

2005 musste Menowin die Castingshow wegen einer zweijährigen Haftstrafe vorzeitig abbrechen, 2010 wurde er Zweiter

Foto: Getty Images

Menowin Fröhlich arbeitet an Album

BILD weiß, dass Menowin jetzt mit dem Label „Embassy of Music“ an einem Album arbeitet. Seinen Weg voller Höhen und Tiefen will er darin verarbeiten – samt Schmerz und Hoffnung. „Die Menschen werden eine ehrlichere Seite von mir kennenlernen“, verspricht er. „Ich glaube, der größte Kampf beginnt nicht nach einer Niederlage, sondern nach einem Erfolg. Jetzt muss ich aufpassen, dass mein Herz ruhig bleibt und ich mich nicht verliere.“

Die erste Woche nach dem Sieg war für Menowin Fröhlich „wie ein Sturm“: „Morgens Interviews, tagsüber Produktionen, abends Termine. Aber ich habe bewusst versucht, kleine Momente zu schützen: Zeit mit den Kindern, Gespräche mit Ronja, Gebet, Ruhe.“ In seiner Heimat Würzburg besuchte er den Gottesdienst.

Menowin gönnte sich in der ersten Woche Zeit mit seiner Familie. Diese Aufnahme stellte er BILD zur Verfügung

Menowin gönnte sich in der ersten Woche trotz vieler Termine auch Zeit mit seiner Familie

Foto: Privat

Siegprämie soll Sicherheit schenken

Mit Partnerin Ronja und den Kids habe Menowin gemerkt: „Das hier bedeutet mir mehr als jeder Pokal.“ Im August erwartet das Paar ein weiteres Mädchen. Für ihn Kind Nummer neun. Mit seinen 100.000 Euro Siegprämie hat sich Menowin bisher „nichts Großes“ gegönnt, erklärt er. „Früher hätte ich wahrscheinlich vieles impulsiv gemacht. Heute denke ich anders.“ Das Geld möchte er zuerst in „Sicherheit für die Familie“ investieren.

 

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