„Bares für Rares“-Händler muss bei IWC-Uhr durchgreifen: „Darf nicht mehr gehandelt werden“
Eine limitierte IWC-Uhr fand ihren Weg zu „Bares für Rares“. Doch es gab ein kleines, aber feines Problem.

Was war passiert? So hatten Anna und ihre Schwiegermutter Anja eine IWC „Portugieser“ mitgebracht, eine „wunderschöne, klassische Uhr“, wie Horst Lichter schwärmte. Verständlich, besaß der „Bares für Rares“-Moderator doch einst selbst ein solches Modell.
IWC „Portugieser“ bei „Bares für Rares“
Aber auch ZDF-Uhrenexperte Sven Deutschmanek war ganz angetan von dem Kultmodell der Marke IWC. Leider jedoch musste er den Zeitmesser, der einst Anjas Vater gehört, auseinandermontieren. Der Grund, so Deutschmanek, war ein Verbot.

„Stellt ihr euch überhaupt nicht die Frage, wieso ich das Band abgemacht habe?“, hatte der Experte in die Runde gefragt, und seine Frage direkt im Anschluss auch beantwortet.
„Hier handelt es sich um Echsenleder, und dieses darf nicht mehr gehandelt werden. Man darf dieses Band nicht verkaufen, deswegen habe ich es komplett vor der Expertise einmal von dieser Uhr getrennt“, so Deutschmanek, der dabei auf das „Washingtoner Artenschutzabkommen“ anspielte.
Die Uhr an sich jedoch konnte verkauft werden, und das zu einem durchaus ansprechenden Preis. Zwischen 7.000 und 9.000 Euro seien für die limitierte IWC-Uhr drin, so der Experte. Das sahen die Händler zu Beginn jedoch etwas anders. Lediglich rund um die 3.000 Euro bewegten sich die Preise zu Beginn. Erst als Anja sagte, dass sie mindestens 5.000 Euro haben wolle, kam Bewegung rein.
Und so machte Julian Schmitz-Avila Nägel mit Köpfen und zahlte die gewünschten 5.000 Euro. Für eine solch tolle Uhr sicherlich kein schlechter Preis.








