Das große Finale von „Hochzeit auf den ersten Blick“ steht kurz bevor – doch aufmerksame Zuschauerinnen bemerken sofort: Ein Paar ist nicht dabei.

Wenn bei „Hochzeit auf den ersten Blick“ das Finale ansteht, heißt es normalerweise noch einmal gemeinsam zurückblicken, Bilanz ziehen und die alles entscheidende Frage beantworten: Ehe oder Scheidung? Alle verbliebenen Paare kommen zusammen, schauen sich ihre schönsten, aber auch schmerzhaftesten Momente der letzten Wochen an und treffen ihre finale Entscheidung. Doch diesmal ist etwas anders.
Schon zu Beginn fällt auf, dass Frank und Marén nicht Teil des Finales sind. Ein überraschender Anblick – vor allem für alle, die gehofft hatten, das Paar könnte zumindest für eine Reunion noch einmal zurückkehren. Doch dieser Wunsch bleibt unerfüllt.
Warum Frank und Marén im Finale fehlen

Der Grund für das Fehlen liegt nicht im Unklaren. Frank und Marén hatten bereits während der sogenannten Herzenstage beschlossen, getrennte Wege zu gehen. Damit endete ihr Experiment deutlich früher als das der anderen Paare. Eine spätere Teilnahme am Finale war offenbar nie vorgesehen.
Gerade weil ihre Beziehung lange Zeit als besonders intensiv wahrgenommen wurde, trifft ihr Fernbleiben viele Zuschauerinnen umso mehr. Dabei begann alles vielversprechend.
So romantisch startete ihre Reise bei „Hochzeit auf den ersten Blick“
Anfangs schien bei Frank und Marén alles perfekt zu passen. Besonders ein Moment rührte viele Fans: Frank besorgte heimlich auf Madeira einen Verlobungsring und überraschte Marén damit. Sie nahm den Ring strahlend an, sagte glücklich „Ja“ und wirkte tief berührt.
Auch Frank zeigte offen seine Gefühle und sagte ehrlich: „Ich lieb’ dich wirklich.“ Worte, die in einem so frühen Stadium für große Emotionen sorgten und später genau das Gegenteil auslösten.
„Ich merke, dass du mich einengst, ganz extrem.“
Kurz vor der gemeinsamen Rückreise kam es zum Bruch. Marén offenbarte Frank völlig unerwartet, dass sie sich bedrängt fühlt. Sie konfrontierte ihn mit klaren Worten: „Ich merke, dass du mich einengst, ganz extrem.“
Als Frank sichtlich überfordert reagiert, unterbricht sie ihn deutlich: „Nein, jetzt lass mich ausreden. … Du nimmst mir einfach diese Luft zu atmen.“ Für Frank ein Moment, der alles veränderte. Im Interview beschreibt er später, wie hart ihn diese Worte trafen: „Schon ein richtiger Schlag in die Magengegend … da fühle ich mich auch echt verletzt.“
In weiteren Gesprächen wird deutlich, wie tief Maréns innere Unsicherheit sitzt. Sie erklärt, dass sie sich über den Ring zwar gefreut habe, das ausgesprochene „Ich liebe dich“ sie jedoch überfordert habe. Zusätzlich wirft sie Frank vor, sich vor den Kameras bewusst positiv darstellen zu wollen.
„Mir nimmt das so langsam die Luft zum Atmen“, sagte sie offen. Frank konnte diesen Vorwurf kaum nachvollziehen. Er entgegnete verletzt: „Sie macht sich doch auch schön, wenn sie vor die Kamera tritt. Warum wird mir das zum Vorwurf gemacht?“
Zwischen den beiden entstand ein Graben, den selbst die Expert:innen so nicht kommen sahen.
Herzenstage: Das Experiment kippte endgültig
Bei den Herzenstagen sollten die Paare mithilfe der Sandwich-Technik Positives und Belastendes ansprechen. Doch während andere Paare mühelos schöne Erinnerungen fanden, fiel Frank und Marén das sichtbar schwer.
Sie nannten Kleinigkeiten: Marén erinnerte sich daran, wie Frank ihr half, als sie ihr Ladekabel suchte oder ihre Tabletten vergaß. Frank sprach darüber, wie sehr ihn Maréns Sorge berührte, als er sich beim Sprung ins Wasser verletzte. Beide betonen, dass es durchaus „viele schöne Dinge“ zwischen ihnen gegeben habe.
Doch die Stimmung kippte schnell erneut. Frank brach die Gruppenübung weinend ab. Am Tisch sitzend, sichtlich erschöpft und verletzt, traf Frank kurz darauf eine Entscheidung, die alles beendete: „Ich muss das hier mit dem heutigen Tag beenden, es geht nicht anders. Ich gehe kaputt.“
Das Experiment endete für sie vorzeitig und erklärt, warum sie im großen Finale nicht mehr auftauchen.








